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vSphere 5 Launch

Gestern war wie viele wissen der Launch von vSphere 5.
Die neue Version bringt einige interessante Features, wie 32 vCpus oder 3D Beschleunigung für Windows Aero.
Allerdings bereitet mir das neue Lizenzmodell irgendwo Bauchschmerzen, aber irgendwie auch wieder nicht.
Ich versuche meine Gedanken dazu mal nieder zu schreiben.
Ich gehe von einem Szenario aus wie ich es bei uns im RZ vorfinde, drei Hosts mit je zwei CPUs und 128GB Ram. Die Lizenz ist Enterprise Plus, d.H. nach dem neuen Lizenzmodell darf ich pro Host 2 x 48GB Ram als vRam verwenden.
Würde wenn man das ganze flach betrachtet bedeuten, man kann 96GB von 128GB benutzen und 32 würden brach liegen.
Das klingt erstmal ärgerlich und hat mich ehrlich gesagt erstmal geschockt.
Aber VMware hat sich dann doch etwas dabei gedacht, und der vRam wird nicht pro host sondern pro Cluster berechnet, bedeutet ich kann insgesamt 288GB an RAM für meine virtuelle Maschinen vergeben.
Bleibt am ende ein Gap von 96GB die brach liegen würden.
Jetzt aber zu der Krux des ganzen, ich kenne niemanden der seine 3 Hosts komplett auslasten würde, es muss ja immer noch ein Fenster für HA übrig sein.
Gehen wir davon aus, wir würden die 288GB die uns VMware zugesteht voll auslasten, dann hätten wir bei Ausfall eines Hosts schon ein Overcommitment von 32GB.
Mit anderen Worten niemand wird auch wenn er 384GB RAM in seinem Cluster hat diese voll ausnutzen, weil er Reserven für den HA Fall haben muss.
Ich hoffe, ich kann hiermit einigen die Angst vor einem Umzug auf vSphere 5 doch ein wenig nehmen.

vSphere 4.1

Heute morgen hat Twitter geglüht da vSphere 4.1 heute nacht zum Download freigegeben wurde.
VMware Partner wussten es ja schon länger und ich denke die Server von VMware haben jede menge zu tun mit dem riesigen Download ansturm.
Viele große features wie Memory compression und Storage shares werden ja überall beschrieben und durchgekaut.
Über ein kleineres feature das ich nicht unpraktisch finde habe ich noch nirgends gelesen und zwar den Licence Reporting Manager.

In diesem bekommt man sehr schön angezeigt welche Lizenzen man zur zeit im einsatz hat. Fehlt eigentlich nur noch die Funktion das er bei VMware nachfragt wie lange man noch support hat.

Den Report kann man dann auch noch als Zip Downloaden. Mir ist bewusst das dieses Feature nicht so besonders ist wie die anderen aber meiner Meinung doch eine Verbesserung der Usabiltity.

Deploy eines Windows 2008 R2 x64 Servers per Template

Als ich meine Tests mit Windows 2008R2 gestartet habe stand ich vor dem Problem das man das ganz nicht von Template deployen kann da dann gleich eine Fehlermeldung kommt.

Als findiger user probiert man ja ein wenig herum und so habe ich einen Workaround gefunden.

Zuerst installiert man den Windows2008 R2 Server ganz normal.

Bevor man ihn dann in ein Template konvertiert, ändert man bei den Einstellungen den OS Typ auf Vista 64Bit.

Wenn man dann das template deployt kann man sie ganz normal customisieren.

Howto: Paravirtualisierter SCSI Adapter an einer virtuellen Harddisk

Folgendes Szenario: Man hat eine Windows 2003 Windows 2008 oder RHEL 5 VM mit einer virtuellen Harddisk und einem virtuellen SCSI Adapter.
Man will eine 2. vDisk mit einem Paravirtualsierten SCSI driver, die neuesten VMwaretools sind installiert und die Virtual Harware version ist 7.
Die zu editierendeVM muss heruntergefahren werden so das sich die virtuelle Hardware editieren lässt.

Zuerst fügt man eine neu vDisk hinzu:

22.06

Virtuelle Disk erstellen

Ganz wichtig bei der auswahl der SCSI Node ID muss eine ID zwischen 1:0 und 3:15 ausgewählt werden. Damit wird ein neuer Virtueller SCSI Adapter mit angelegt.

SCSI-Node

SCSI-Node

Nach einem klick auf Next wird die neu erstellte VMDK und der neue SCSI Adapter wie gewohnt Fett dargestellt.

Neue Hardware

Neue Hardware

Bei dem neu erstellten SCSI Adaptepter muss nun oben rechts auf Change Type geklickt werden, es öffnet sich folgende Maske:

Adapter Type

Adapter Type

Hier wie markiert den VMware Paravirtual anklicken und mit OK bestätigen.

Beim nächsten Boot hat man seine Paravirtualisierte Disk.

Bug in vSphere beim Virtual Hardware Upgrade

Wenn man bei der neuen vSphere die virtuellen Maschinen auf Hardware Version 7 Upgradet, ist es bei dieser VM ein VMotion nicht mehr ohne weiteres möglich. Beim versuch erscheint nämlich folgende Fehlermeldung:

ErrorVMotion

Im Moment ist der einzige Workaround den ich gefunden habe die VM wieder herunterzufahren und in den Advanced Options auf CPU Identification MASK einen Reset all to default zu machen.

CPU Identification Mask

Nach dem Hochfahren kann man die Maschine wieder ganz normal per VMotion live migrieren.

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