Archiv der Kategorie: Virtualisierung

Dell Open Manage automatisch mit dem Updatemanager manangen

Beim suchen nach der neuesten Dell Open Manage Version bin ich auf etwas cooles gestoßen, es gibt ein Onlinedepot von Dell für den VMware Update Manager, hier möchte ich beschreiben wie man das ganze einrichten kann.
Zuerst muss man das Repository in den Updatemanager Download Settings hinzufügen.
2013-07-09 08_18_56-WEI-SVC02.pa.paad - vSphere Client
Die URL ist für HTTPS und HTTP
Url
Danach kann muss man nur noch auf Apply und Download Now klicken.
Wenn das erledigt ist, muss man eine neue Baseline erstellen, dabei ist eigentlich auf nicht viel zu achten, beim ersten Schritt nur einen Namen und nach Wunsch eine Beschreibung eingeben und das ganze als Host Extension machen.
Baseline
Zuguterletzt noch die Pakete die man in der Baseline haben möchte hinzufügen. Ich hab das ganze bei mir mal nur für 7.3 gemacht.
Adding of Packages
Damit hat man sich dann bei einer neuen Version die leidige Sucherei gespart und muss nur seine Baseline anpassen.

VIB Packete mit der vMA verwalten

Ich hab mal die Befehle für die Packetverwaltung mit vSphere 5 zusammengefasst:

Installieren eines offline Bundles aus einem Online Depot
esxcli -s -u -p software vib install -d

Installieren eines offline Bundles auf dem ESXi Host
esxcli -s -u -p software vib install -d

Schauen ob die Installation geklappt hat kann man mit dem Befehl:
esxcli -s -u -p software vib list

Und das Paket wieder deinstallieren geht mit:
esxcli -s -u -p software vib remove -n

vRanger 5.2 erschienen

Heute Mittag hat Quest auf seiner Seite vRanger 5.2 veröffentlicht.
Zu meinem missfallen kann ich das Update nicht installieren, da ein neues Lizenzfile beantragt werden muss.
Das ist für mich noch schlimmer als, das was VMware ab und zu treibt da ich das Update wegen eines Bugs in 5.0 unbedingt benötige.
Naja Mail ist eben versendet worden ich hoffe ich bekomme die Antwort noch vor Mitternacht dann kann ich das ganze noch zeitnah updaten.
Die Release Notes können hier angeschaut werden.
Neue Features gibt es nicht sehr viele scheint mehr auf Bugfixes bedacht gewesen zu sein.
Highlights Linux file level restore, repository zu den bisherigen cifs und sftp nun auch nfs3 und ftp.
Downloaden kann man das ganze nun bei Quest

Update:
Lizenzfile habe ich nun aber das Upgrade schlägt fehl.
Fehlermeldung: „can’t validate file.“
Laut Quest Support ein bekanntes Problem, ich werde informieren sobald es eine Lösung gibt.

Update2:
Heute Habe ich noch eine Mail von Quest bekommen.
Der Workaround um das Update installieren zu können, ist erstmal ein Testkey, den man bei Quest anfordern muss, zu benutzen und dann in vRanger wieder das richtige File zu hinterlegen.
Leider gibts da wieder ein Problem, ich kann nur ein File hinterlegen, habe allerdings zwei.
Neuer SR ist ausgefüllt und wartet auf Antwort, es bleibt also spannend.

Update 3:
Mail vom Support kam eben an, ein neues Lizenzfile und nun ist alles in Butter

vSphere 5 Launch

Gestern war wie viele wissen der Launch von vSphere 5.
Die neue Version bringt einige interessante Features, wie 32 vCpus oder 3D Beschleunigung für Windows Aero.
Allerdings bereitet mir das neue Lizenzmodell irgendwo Bauchschmerzen, aber irgendwie auch wieder nicht.
Ich versuche meine Gedanken dazu mal nieder zu schreiben.
Ich gehe von einem Szenario aus wie ich es bei uns im RZ vorfinde, drei Hosts mit je zwei CPUs und 128GB Ram. Die Lizenz ist Enterprise Plus, d.H. nach dem neuen Lizenzmodell darf ich pro Host 2 x 48GB Ram als vRam verwenden.
Würde wenn man das ganze flach betrachtet bedeuten, man kann 96GB von 128GB benutzen und 32 würden brach liegen.
Das klingt erstmal ärgerlich und hat mich ehrlich gesagt erstmal geschockt.
Aber VMware hat sich dann doch etwas dabei gedacht, und der vRam wird nicht pro host sondern pro Cluster berechnet, bedeutet ich kann insgesamt 288GB an RAM für meine virtuelle Maschinen vergeben.
Bleibt am ende ein Gap von 96GB die brach liegen würden.
Jetzt aber zu der Krux des ganzen, ich kenne niemanden der seine 3 Hosts komplett auslasten würde, es muss ja immer noch ein Fenster für HA übrig sein.
Gehen wir davon aus, wir würden die 288GB die uns VMware zugesteht voll auslasten, dann hätten wir bei Ausfall eines Hosts schon ein Overcommitment von 32GB.
Mit anderen Worten niemand wird auch wenn er 384GB RAM in seinem Cluster hat diese voll ausnutzen, weil er Reserven für den HA Fall haben muss.
Ich hoffe, ich kann hiermit einigen die Angst vor einem Umzug auf vSphere 5 doch ein wenig nehmen.

VMworld Sessions und Labs online verfügbar

Die Sessions und Lab-Guides der diesjährigen VMworld sind nun auf www.vmworld.com online abrufbar. Als Teilnehmer hat man mit seinem login Zugriff auf alle Sessions.

Als Nicht-Teilnehmer kann man ebenfalls einen Account erstellen und hat dann Zugriff auf die Sessions der letzten Veranstaltungen von 2004 bis 2009.  Außerdem gibt es die Möglichkeit, eine Subscription zu kaufen und damit auch als Nicht-Teilnehmer die aktuellen Sessions anzuschauen:
http://www.vmworld.com/community/subscription/

Für die General-, Super- und Breakout-Sessions sind Folien als PDFs und Audio-Mitschnitte als MP3s verfügbar, die man auch runterladen und offline betrachten kann.

Meine Favoriten:

MA8030-Saving Time with vCenter Orchestrator (http://www.vmworld.com/docs/DOC-5133)
DV8383-Troubleshooting ThinApp Applications (http://www.vmworld.com/docs/DOC-4817)
EA6705-Best Practices for Virtualizing Active Directory (http://www.vmworld.com/docs/DOC-4834)
TA6702-Troubleshooting using ESXTOP for Advanced Users (http://www.vmworld.com/docs/DOC-5101)
TA6944-PowerCLI for Administrators! (http://www.vmworld.com/docs/DOC-5103)
TA7740-Understanding Virtualization Memory Management Concepts (http://www.vmworld.com/docs/DOC-4643)
sämtliche Labs 🙂

vSphere 4.1

Heute morgen hat Twitter geglüht da vSphere 4.1 heute nacht zum Download freigegeben wurde.
VMware Partner wussten es ja schon länger und ich denke die Server von VMware haben jede menge zu tun mit dem riesigen Download ansturm.
Viele große features wie Memory compression und Storage shares werden ja überall beschrieben und durchgekaut.
Über ein kleineres feature das ich nicht unpraktisch finde habe ich noch nirgends gelesen und zwar den Licence Reporting Manager.

In diesem bekommt man sehr schön angezeigt welche Lizenzen man zur zeit im einsatz hat. Fehlt eigentlich nur noch die Funktion das er bei VMware nachfragt wie lange man noch support hat.

Den Report kann man dann auch noch als Zip Downloaden. Mir ist bewusst das dieses Feature nicht so besonders ist wie die anderen aber meiner Meinung doch eine Verbesserung der Usabiltity.

Deploy eines Windows 2008 R2 x64 Servers per Template

Als ich meine Tests mit Windows 2008R2 gestartet habe stand ich vor dem Problem das man das ganz nicht von Template deployen kann da dann gleich eine Fehlermeldung kommt.

Als findiger user probiert man ja ein wenig herum und so habe ich einen Workaround gefunden.

Zuerst installiert man den Windows2008 R2 Server ganz normal.

Bevor man ihn dann in ein Template konvertiert, ändert man bei den Einstellungen den OS Typ auf Vista 64Bit.

Wenn man dann das template deployt kann man sie ganz normal customisieren.

Update: Howto: vSphere Client in Englisch auf Vista64

Da  bei Vista der Trick mit dem string an die Verknüpfung anhängen nicht klappt nun hier die Methode wie man den vSphere Client doch auf Englisch bekommen kann.

Eine Möglichkeit wäre sicherlich ein Sprachpaket herunterzuladen, ich gehe aber einfach mal davon aus das dies keiner machen will.

Viel einfach ist es in den Ordner C:\Program Files (x86)\VMware\Infrastructure\Virtual Infrastructure Client\Launcher zu gehen und den Ordner de in de.old umzubennen oder löschen.

Das reicht allerdings nur für die Loginmaske, wer den kompletten Client Englisch haben will muss noch hier C:\Program Files (x86)\VMware\Infrastructure\Virtual Infrastructure Client\4.0\
den selben Ordner de in de.old umbenennen oder löschen. Danach ist wieder alles wie gewohnt in Englisch.

Update:
Um in den genuss eines vollständig Englischen vSphere Clients zu kommen muss man natürlich noch bei den plugins die de Ordner umbennenen hier mal ein Screenshot:

Plugins
Plugins

Update2: Nach einiger Nachforschung habe ich als einfachste Lösung herrausgefunden, das man einfach hinter die Verknüpfung das von mir Fett dargestellte eintragen muss "C:\Program Files (x86)\VMware\Infrastructure\Virtual Infrastructure Client\Launcher\VpxClient.exe" /locale en-us .
Im Vergleich zu XP wird aus dem -locale nun ein /locale.
Damit ist der Client dann voll in English.

Howto IP Konfiguration vor einem P2V dumpen und später reloaden

Wenn man einen P2V macht wird ja die Hardware Netzwerkkarte durch eine Virtuelle ersetzt.
Bei diesem Vorgang geht die IP-Konfiguration quasi flöten da dies ja an die virtuelle Karte die Physikalische nicht ersetzt sondern quasi zusätzlich eingebaut wird.

Der findige Admin dumpt sich per netsh die IP Konfiguration raus und muss sie dann nur noch reloaden.
Der Dump geht folgendermaßen: netsh interface ip dump > c:\ipconfig.txt
Da im Normalfall dann die Virtuelle Netzwerkkarte „LAN-Verbindung2“ muss man in der gedumpten txt dann noch alle einträge von „LAN-Verbindung“ auf „LAN-Verbindung2“ das kann man ganz einfach mit suchen und ersetzen durchführen.

Wenn die VM dann hochgefahren ist muss man nur noch mit netsh -f c:\ipconfig.txt das ganze Importieren.

ESX 3.5U2 VM’s starten nicht mehr

Heute ist eine Zeitbombe geplatz die VMWare sich anscheinend versehentlich selbst in seinen ESX eingebaut hat.
Wenn man eine VM auf ESX 3.5U2 starten will kommt folgende fehlermeldung:
„A general system error occurred: Internal Error“
Wie es aussieht ist dies ein Lizenzproblem das VMWare selbst gebastelt hat.

Als workaround um zur Zeit überhaupt VM‘ s starten zu können müsst ihr vorgehen wie folgt.

  1. NTP Dämon stoppen
  2. Das datum auf 10.08.2008 zurückdrehen, das geht entweder im VI Client >> Configuration >> Time & Date, oder über die Commandline mit date -s „08/10/2008“
  3. Danach starten alle VM‘ s wieder normal.

VMWare arbeitet mit Hochdruck an einem Patch